Die Kirche des San Jeronimo (Heiliger Hieronymus)
Die Kirche beherbergt das wundervolle Abbild des Stadtpatrons von Masaya. Die Architektur der Kirche ist einfach aber elegant: Ein Turm ragt über die Fassade hinaus und die Apsis ist von einer Kuppel überdeckt. Bei einem Erdbeben Mitte des Jahres 2000 wurde die Kirche beschädigt, ist aber inzwischen vollständig rekonstruiert.
Nationalpark Vulcano Masaya
Dieser ist eine Art Doppelvulkan, bestehend aus Masaya und Nindiri, mit insgesamt fünf Vulkankegeln. Der Park beherbergt die eindrucksvollsten vulkanischen Naturschönheiten in ganz Zentralamerika. Die Hauptattraktion ist hierbei der Santiago-Krater, der am Gipfel entlang der Plaza de Oviedo eine Öffnung hat. Obwohl der Krater erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden ist, so war der Vulkan doch schon während der spanischen Conquista aktiv, wobei er Lava und Schwefelgase ausstieß.
Die gepflasterte Straße, die sich durch den Park schlängelt, führt an erkalteter Lava und üppigem Regenwald vorbei gen Santiago-Krater. Der Vulkan ist 635 Meter hoch und hat an seinem weitesten Punkt einen Durchmesser von 570 Metern. Auf dem Weg zum Gipfel passieren Sie auch ein Zentrum für Umweltsforschung mit Ausstellungen zum Vulkan und einen Souvenirshop. Hier können Sie eine geführte Tour entlang der Pfade des Parks buchen. 400 Meter tief im Krater befindet sich ein interner Schacht, der beständig Schwefelgase und Säure ausstoßt, die vom Wind Richtung Pazifik getragen werden. Die Wände des Kraters bieten eine Sicht auf viele Vogelnester; die Vögel haben gelernt, mit dem ständigen Gas zu überleben und ihre Lebensweise an die vulkanische Umgebung angepasst.
Kratersee Apoyo
Von der Aussichtsplattform Catarina aus zu sehen, liegt dieser See in einem riesigen Krater von 6 Kilometer Durchmesser, der sich bei einer katastrophalen Eruption vor 21'000 Jahren öffnete. Die Tiefe des Sees wird auf mehr als 250 Meter geschätzt. Das ziemlich salzige Wasser des Kratersee führte zu dem lokalen Namen "atl-poyec".
Bobadillas Kreuz
Auf dem Gipfel des Berges neben dem Vulkan Masaya befindet sich ein Kreuz am selben Ort, wo der eifrige Mercedarier-Mönch Francisco de Bobadilla schon 1528 ein Kreuz aufstellte, um den Teufel auszutreiben. Bobadilla hat den Vulkan auf den Namen "Mund der Hölle" getauft.
Quelle: Inhalt und Bilder mit der Genehmigung des Tourismusinstituts von Nicaragua - www.intur.gob.ni