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Costa Rica

Südliche Puntarenas-Region
Geschützte Gebiete


BIOLOGISCHES ZENTRUM LAS QUEBRADAS

In diesem 750 Hektar großen Reservat herrscht ein sehr angenehmes Klima. Auf Wanderungen können Besucher eine Vielfalt an Moosarten, Bromelias, Baumfarnen und Orchideen beobachten. Es können ebenfalls Waschbären und Faultiere gesehen werden. Im Reservat gibt es markierte Wege, Toiletten, Trinkwasser und Unterkünfte.

NATIONALPARK CHIRRIPÓ

Die Schwankungen der Höhe und des Klima und die verschiedenen Böden machen diesen Nationalpark zu einer der ökologisch vielfältigsten Regionen in Costa Rica. Der Park befindet sich in der Gebirgskette von Talamanca, die, mit einer Länge von 320 Kilometer, die längste Gebirgskette in Costa Rica ist. Um nach Chirripó zu gelangen, müssen Besucher nach San Gerardo de Rivas reisen. Dort beginnt die Wanderung durch ein Wildnisgebiet, das verschiedene Klima- und Vegetationszonen umfasst, die von 1'400 Meter Höhe an den Abhängen der Karibik und des Pazifiks bis auf 3'821 Meter Höhe auf dem Gipfel des Chirripó-Berges, der höchsten Stelle des Landes, liegen. Von seinem Gipfel aus kann man an klaren Tagen sowohl die Karibik- als auch die Pazifikküste bewundern.

Auf dem Weg zum Gipfel können Wanderer die üppige Vegetation und die Beobachtung von Vögeln genießen. Auf dem Chirripó befinden sich verschieden geformte Gletscherstrukturen sowie U-förmige Täler, Seen, Moränen und Terrassen. Für Besucher stehen ein Auskunftsbüro, eine Parkwächterstation, Wege, Markierungen, Toiletten, Trinkwasser, verschiedene Aussichtspunkte und Unterkünfte zur Verfügung.

MEERES-NATIONALPARK BALLENA

In diesem Park befindet sich der südlichste Punkt, bis zu dem die Buckelwale wandern. Der Buckelwal ist ein vom Aussterben bedrohtes Säugetier von 15 bis 16 Metern Länge, von dem nur noch um die 5'000 in der ganzen Welt erhalten sind. Ballena wurde gegründet, um die Korallen- und Steinriffe der Coronado-Bucht und die zuwandernden Walfische zu schützen, die von Dezember bis April und von August bis November beobachtet werden können. Die Küstenumgebung zieht farbenfrohe Vögel an und das artenreiche Wasser ist verlockend für Taucher. Für Besucher stehen ein Auskunftsbüro, Wege, Markierungen, Toiletten und Trinkwasser zur Verfügung.

INTERNATIONALER PARK UND BIOSPHÄRE-RESERVAT LA AMISTAD

Der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte internationale Park La Amistad schützt Gebiete in Costa Rica und Panama, daher der Name "Freundschaft". Er wird als das größte mit tropischem Regenwald bedeckte Gebirgssystem des Landes angesehen und enthält Feucht-, Regen- und Nebelwälder. Die große Artenvielfalt verdankt dieses Gebiet seinen vielen verschiedenen Lebensräume, das Ergebnis der unterschiedlichen Höhen, Böden, Klimas und Topographien.

Dieses artenreiche, geschützte Gebiet stellt das längste Gebirgssystem von Zentralamerika dar und besteht aus dem Nationalpark Tapantí - Macizo de la Muerte, dem Nationalpark Chirripó, dem biologischen Reservat Hitoy Cerere und dem internationalen Park La Amistad, zusätzlich zu mehreren Wald- und Indianerreservaten. Für Besucher werden eine Vielzahl von Wegen und natürlichen Aussichtspunkten angeboten. Das Gebiet, das zum Biosphäre-Reservat La Amistad ernannt worden ist, umfasst das Gebiet des internationalen Parks La Amistad, dem Nationalpark Chirripó, dem biologischen Reservat Hitoy Cerere und der Indianerreservate Talamanca, Tayni, Telire und Cocles.

FEUCHTGEBIET TÉRRABA - SIERPE RAMSAR

Dieser Wald befindet sich an der Mündung der Flüsse Térraba und Sierpe und wird regelmäßig von Gezeitenströmungen überschwemmt und besitzt einen großen Vorrat an Schlamm, der reich an organischem Material ist. Die meist vertretenen Baumarten sind rote und Piñuela-Mangroven. Zahlreiche Meeresvögel, Fische, Krustentiere und Weichtiere wohnen in den Mangrovensümpfen, die den idealen Brutboden für diese Arten darstellen. Viele Kanäle durchziehen dieses Ökosystem, was deren Erforschung auf Bootstouren von Sierpe aus möglich macht. Dieser Mangrovensumpf wird weltweit als der reichhaltigste bezüglich seiner Artenvielfalt angesehen und sein Feuchtgebiet umfasst ein Gebiet von insgesamt 27'066 Hektaren geschützten Wäldern. Innerhalb dieses Reservates wird ein einzigartiges Projekt in Costa Rica durchgeführt, bei dem 200 Hektare Wald auf nachhaltige Weise genutzt werden. Sowohl traditionelle als auch moderne Techniken werden angewendet, um Einkünfte aus den Mangrovensümpfen zu erhalten, bei gleichzeitiger Sicherung des Überlebens des Ökosystems.

NATIONALPARK CORCOVADO

Der Nationalpark Corcovado schützt 41'788 Hektare von flachen Lagunen, Marschland, Mangrovensümpfen, Flüssen, Feuchtwäldern und Nebelwäldern auf niedriger Höhe sowie 46 Kilometer sandige Küste. Er verfügt über eines der einzigartigsten Ökosysteme in Zentralamerika, weswegen Naturliebhaber der ganzen Welt hierher kommen, um seine biologische Vielfalt zu erforschen. In dem weit reichenden Gebiet können Besucher die Artenvielfalt des letzten, unberührten Naturgebiets in der ganzen zentralamerikanischen Region beobachten. Um die 6'000 Insekten-, 500 Baum-, 367 Vogel-, 140 Säugetier-, 117 Amphibien- und Reptilien- und 40 Süßwasserfischarten leben hier.

Der Park verfügt über viele Wanderwege und rustikale Campingplätze. Es ist empfehlenswert, einen mit einem Führer zu loszuziehen. Weniger abenteuerlustige Besucher können den Park bei Bootsausflügen kennen lernen oder mit dem Flugzeug zur Sirena-Station fliegen. Besucher, die ihre Augen offen halten, bekommen Wale und Aras sowie andere vom Aussterben bedrohte Tiere im Corcovado zu sehen. Für Besucher stehen ein Auskunftsbüro, eine Parkwächterstation, Wege, Markierungen, Toiletten, Trinkwasser, eine Landebahn, ein Campingplatz, eine Radioverbindung und rustikale Unterkünfte zur Verfügung.

BIOLOGISCHES RESERVAT ISLA DEL CAÑO

Dieses Reservat schützt sehr wichtige Meeresgebiete und besonders großflächige Korallenriffe mit einem Reichtum an Leben. Die Riffe beheimaten eine Vielfalt an Fischarten, wirbellosen Tierarten, Algen und Säugetieren wie Delfinen und Walen. Die Insel ist ebenfalls von großer archäologischer Bedeutung, denn sie wurde in präkolumbischen Zeiten als Begräbnisplatz verwendet, von dem noch viele Spuren vorhanden sind. Besuchern werden Wege, Aussichtspunkte, eine archäologische Stätte und Tauchgebiete geboten.


Quelle: Inhalt und Bilder vom Fremdenverkehrsamt Costa Rica - www.visitcostarica.com



Südliche Puntarenas-Region Geschützte Gebiete:
USA: (888) 575-1639 - Guatemala: (+502) 4211-0297
France: +33 (0)1 58 28 56 22 - Germany: +49 (0)5205 607382
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