CALERO- UND BRAVA-INSELN
Diese Inseln sind entweder kontinental oder flussartig, denn im Unterschied zu anderen Meeres-Inselgebieten, sind diese Inseln hauptsächlich von Süßwasser umgeben, das aus den Flüssen stammt, die ihr flaches Schwemmland abgrenzen. Calero ist die größte Insel dieser Art in Costa Rica, mit einer Fläche von 156,1 Quadratkilometern. Brava, ist die zweitgrößte mit 44,4 Quadratkilometern. Diese benachbarten Inseln befinden sich an der weit nördlichen Karibikküste und liegen im nationalen Schutzgebiet für wildlebende Tiere Barra del Colorado.
RÍO COLORADO
Dieses schiffbare Stromgebiet, das im nationalen Schutzgebiet für wildlebende Tiere liegt, bietet viele atemberaubende, schöne Naturschauplätze. Der Colorado ist weltweit berühmt für seine unvergleichlichen Voraussetzungen zum Sportfischen; Tarpune und andere Fische (Barsche und Makrelen) sind ebenfalls in diesen Gewässern zuhause.
STRAND BARRA DEL COLORADO
Die nordkaribische Küste ist lang gezogen und offen und zeichnet sich durch starke Brandungen und gefährliche Unterwasserströmungen aus, die für Schwimmer gefährlich sind. Ihre Hauptattraktionen sind jedoch die Kanäle, die parallel zum Strand verlaufen und bei den Touren kann die natürliche Landschaft und der Reichtum an Tierarten bei diesen Kanälen beobachtet werden. Im Norden durch die Mündung des Flusses Colorado und im Süden durch eine andere Flussmündung begrenzt, ist der Strand Barra del Colorado für Wanderungen, bei denen die Natur und wildlebende Tiere beobachtet werden können, zum Fischen und zur Betrachtung des Meers geeignet. Es können Bootsfahrten durch die interessanten und landschaftlich schönen Kanäle und Lagunen unternommen werden. Das Dorf Colorado ist eine ruhige Fischer- und Bauerngemeinde, das durch eine Landebahn zweigeteilt wird.
DIE KANÄLE TORTUGUERO-COLORADO
Wegen seines geologischen Ursprungs, erstreckt sich eine ausgedehnte Überschwemmungsebene über weite Teile der Region des Nationalen Schutzgebietes für wildlebende Tiere und dem Nationalpark Tortuguero, die aus miteinander verbundenen Kanälen, Wasserwegen und Lagunen besteht. Diese Zone ist auch eine der regenreichsten des Landes (5'000 - 6'000 Millimeter pro Jahr) und weist deswegen eine reiche Artenvielfalt auf. Aus diesen Gründen können die Besucher dieses ausgedehnten Netzwerkes von Wasserwegen diese wundervolle Welt - wegen ihrer Ruhe und üppigen Natur einzigartig in der Welt - in Booten, Kanus oder Kajaks erforschen.
TORTUGUERO STRAND
Dieser lang gezogene Strand mit seiner starken Brandung und seinem üppigen Grün ist ein großartiger Ort zum Wandern und um die Vielfalt der Flora und Fauna des Nationalparks Tortuguero zu bestaunen. Der Park grenzt an ein Dorf, das ebenfalls Tortuguero heißt und das sich direkt am Strand befindet. Vier Arten von Meeresschildkröten nisten hier: die grüne Schildkröte, am zahlreichsten von April bis August; Lederrückenschildkröten von Februar bis Juli; Echte Karettschildkröten von April bis Oktober und Unechte Karettschildkröten von April bis Mai.
Tourismus ist die Haupteinkommensquelle des Dorfes Tortuguero, gefolgt von Fischerei und Landwirtschaft für den Eigenbedarf. Daraus ist eine interessante Mischung zwischen den indianischen Ursprüngen des Dorfes und dem vielfältigen Angebot und der Infrastruktur für Touristen entstanden. Denn der Tourismus bestimmt die Gegenwart und Zukunft des Dorfes und Besuchern werden viele Aktivitäten bei Tag und Nacht geboten: Wanderungen und Sonnenbäder am Strand, Beobachtung der abwechslungsreichen Natur, Ausflüge mit Booten oder Kajaks durch die Kanäle, sich mit den Einheimischen anfreunden, die typischen karibischen Speisen kosten oder zum Rhythmus von tropischer oder moderner Musik tanzen.
TORTUGUERO BERG
Dieser Berg befindet sich am Ende einer langen Flusshalbinsel, die sich von Norden nach Süden erstreckt und dessen Landspitze außerhalb des Dorfes Tortuguero endet. Die Halbinsel ist im Osten von der Tortuguero Lagune und im Westen von der Penitencia Lagune umgeben. Der Berg Tortuguero ist mit seiner Höhe von 119 Metern die einzige vorhandene Erhöhung in diesem Küstenteil und deswegen hat man von seinem höchsten Punkt aus eine unvergleichbare Panoramaussicht auf die Kanäle, das Dorf, die Küste und das ganze umliegende Gebiet.
MÜNDUNG PARISMINA FLUSS
Der untere Flussabschnitt des Reventazón - einer der gewaltigsten Flüsse des Landes - fließt mit dem Parismina-Fluss zusammen. Dieser Fluss, besonders um seine Mündung herum, ist bekannt für seine fabelhaften Angelgebiete. Mehrere Fischerhütten bieten alles, was ein Besucher zum Sportsfischen in dieser Region benötigt, die im Norden an den Nationalpark Tortuguero angrenzt. Der Anlegeplatz in Caño Blanco der Ausgangspunkt von vielen Ausflügen zum Nationalpark.
RÍO PACUARE
Dieser Fluss von tropischer Üppigkeit, ist unter den Raftingliebhabern und -experten weltweit bekannt als einer der schönsten Flüsse für Wildwasser-Aktivitäten. Der Pacuare liegt auf der internationalen Wildwasser-Skala zwischen Klasse III und IV. Beim Befahren des Flusses können Sie Wasserfälle und Nebenflüsse bestaunen, ergänzt durch die üppige grüne Pflanzenwelt, die diesem Ausflug noch einen zusätzlichen Wert gibt.
STADT LIMÓN
Die Geschichte verzeichnet, dass Christoph Kolumbus 1502 in Costa Rica an Land ging, an einem Ort bekannt als Puerto Limón. Limón ist dank seinem Import- und Exportverkehr der wichtigste Hafen des Landes und ist nun auch ausgerüstet, um Kreuzfahrtschiffe mit Touristen zu empfangen. Das alte Stadtzentrum hat die Merkmale eines historischen Zentrums und wird gegenwärtig neu gestaltet mit der Restaurierung von Gebäuden und der Errichtung eines Fußgängerweges der vom Vargas-Park bis zum Markt verläuft.
KARNEVAL IN LIMÓN
Dieses Ereignis wird jährlich in der Woche vom 12. Oktober, des Tages der Kultur, gefeiert. Diese Veranstaltung ist von großem touristischen Interesse und bringt eine große Aufregung im ganzen Land mit sich. Vor dem Karneval wird die Karnevalsprinzessin gewählt und nachmittags können oft Gruppen in ihren Kostümen beim Proben beobachtet werden. Andere Aktivitäten sind eine kostümierte Parade mit Festzugswagen, Masken, Marschmusikgruppen, nationale und internationale Konzertgruppen und der traditionelle Drachentanz von der chinesischen Gemeinde.
AFRO-KARIBISCHE KÜCHE
Die karibische Gegend unterscheidet sich vom Rest des Landes auch durch ihre traditionellen Speisen. Beispiele dieser köstlichen und sehr beliebten Speisen und Getränke sind: Rondón (Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten mit Rindfleisch, Hähnchen, Fisch oder Schildkrötenfleisch), Fisch (gekocht, mariniert oder gebraten), Sancocho (Hähnchen und Schweinefleisch mit Tomaten, Yucca, Kartoffeln und Süßkartoffeln), Reis mit Bohnen (gekocht in Kokosmilch und begleitet mit Hähnchen, Fisch, Schweine- oder Rindfleisch), Patí (Fleischpastetchen mit Chile), Plantintah (Pastete aus reifen Kochbananen), Früchtebrot (püriert, als Brei oder gebraten), Schildkrötenfleisch, (im Rondón, oder Schildkrötenflossensuppe), Rindkutteln (Innereien mit Knollgemüse und scharfen Gewürzen), Johnny Cake (Kokosbrot), Ingwerplätzchen, Ingwerbier, Guarapo (ein alkoholisches Getränk aus fermentiertem Mais), Agua de Sapo oder Agua de Hiel (ein sehr beliebtes Getränk aus Ingwer, Limonen und braunem Zucker).
KULTURELLER AUSDRUCK IN DER KARIBIK
Die Karibik erfreut sich einer kulturellen Vielfalt: Afro-Costaricaner, Bribris und Cabécares, Asiaten, Italiener und Zentralamerikaner, unter anderen. Neben den Speisen bietet diese Region eine Reihe von kulturellen Aktivitäten und Traditionen, die sie vom Rest des Landes unterscheidet. Eine dieser bekannte Tradition ist die Musik, welche sich aus verschiedenen Elementen und Einflüssen zusammensetzt: Calypso und Reggae. Von den traditionellen Tänzen ist die Cuadrilla (Volkstanz) einer der typischsten. Spiele und Legenden nehmen ebenfalls einen besonderen Platz in der Kultur dieser Region ein.
LIMÓN-BOULEVARD
Dieser schöne Fußgängerweg verläuft über vier Häuserblöcke der 2. Avenida der Stadt von Limón. Er beginnt in der westlichen Calle 4 und endet östlich vor dem Uferdamm. Der 1941 gebaute Zentralmarkt befindet sich auf diesem Boulevard und an der gegenüberliegenden Ecke steht ein sehr schönes Gebäude: Banco Nacional de Costa Rica (Nationale Bank von Costa Rica). Anderthalb Häuserblöcke in Richtung Osten befindet sich ein weiteres schönes Gebäude, die Pensión Costa Rica. Im letzten Häuserblock des Boulevards befindet sich der Vargas-Park. Gegenüber der Nordseite ist das Gebäude der Kommunalverwaltung von Limón und auf der anderen Seite steht ein altes Bauwerk, das einst der Bananen-Kompanie gehört hat und heute Büros und Geschäfte unterbringt. Der Boulevard endet am Uferdamm, wo es ein Amphitheater gibt, von wo aus die Insel Quiribrígesehen werden kann. Der Damm wird viel von den Bewohnern von Limón und Touristen besucht. Er grenzt an die Küste und erstreckt sich über mehrere hundert Meter bis zum Krankenhaus Tony Facio.
QUIRIBRÍ-INSEL (UVITA)
Dieses Inselgebiet wurde im Jahre 1985 zum Nationalmonument erklärt, da es der erste Ort war, den Christoph Kolumbus 1502 besuchte, als er bei seiner vierten Seereise an diesem karibischen Ufer an Land ging. Wegen des Reichtums der Indianer, mit denen er Kontakt aufnahm, nannte Kolumbus - vielleicht ebenfalls durch die tropische Üppigkeit des Landes inspiriert - diesen Ort "Costa Rica" (Reiche Küste). Am 25. September wird die Ankunft von Christoph Kolumbus mit einem großartigen Fahnenumzug und Musikgruppen der Schulen des zentralen Kantons von Limón gefeiert.
GEMEINDE CAHUITA
In dieser Gemeinde haben sich eine Vielfalt an Kulturen gemischt und sie bietet eine vielfältige lokale und internationale Küche sowie touristische Einrichtungen aller Art, um den nahen Nationalpark zu erkunden. Touristengesellschaften bieten Touren zum Riff und anderen Teilen von Talamanca und Umgebung an. Es gibt auch viele Plätze, wo Musik gehört werden kann.
PLAYA BLANCA (CAHUITA)
Seines Sandes wegen "Weißer Strand" genannt, ist dieser Strand Teil des Nationalparks Cahuita und erstreckt sich über drei Kilometer vom Parkeingang bis nach Punta Cahuita. Die Anfangsstrecke dieses schmalen Strandes besitzt eine Sandbank und eine starke Brandung, weswegen Schwimmen hier nicht zu empfehlen ist. Der mittlere Teil des Strandes hingegen, vor der Mündung des Suárez-Flusses, ist zum Schwimmen geeignet. Nach der Überquerung der Flussmündung, verwandelt das Fransen-Korallenriff vor der Küste den Strand in eine gewaltige Lagune. An dieser Stelle ist die Farbe des Sandes sehr hell. Das Riff ist hier sehr nahe; Besucher können direkt ins Wasser tauchen oder ca. zwei Kilometer bis zum Vargas-Hafen weitergehen.
PUERTO VIEJO
Genauso wie Cahuita bietet die Stadt von Puerto Viejo viele Möglichkeiten für einen angenehmen Aufenthalt. Unterkünfte, Reisegesellschaften und eine Vereinigung für Reiseführer bieten Ausflüge zu anderen Gebieten von Talamanca an. Es gibt auch viele ausgezeichnete Restaurants, die lokale und internationale Küche anbieten sowie eine vielfältiges Nachtleben mit traditioneller Musik und Tänze aus der costaricanischen Karibik.
STRÄNDE VON PUERTO VIEJO
Puerto Viejo befindet sich auf einem Zipfel oder Kap, das hauptsächlich aus Korallenplattformen besteht, sodass einige Gebiete nicht zum Schwimmen geeignet sind. Es gibt aber auch andere Stellen mit weißem Sand und angenehmen Cafés, die ideal sind, um das Meer zu genießen. Diese Orte sind nach bestimmten Personen oder Betrieben am oder beim Strand benannt; so heißt beispielsweise der Strand gegenüber des Grundstückes von Manuel León chinesischer Strand und der Strand vor Stanford's Restaurant ist nach letzterem benannt.
Obwohl sehr klein, werden beide Strände häufig von Meeresliebhabern besucht. Von hier bis zur Punta Pirriplíim Süden geht die berühmte Salsa Brava Welle, einer der besten Surfplätze an der ganzen karibischen Küste und Standort für internationale Surf-Wettbewerbe. Tauchgeschäfte und -gesellschaften befinden sich an diesen Stränden und bieten Touren zu den Riffen an.
INDIANERRESERVAT KEKÖLDI
Dieses Reservat befindet sich in der Nähe von Puerto Viejo und ist wegen seiner vielen Aktivitäten sehr wichtig. Die Bribri-Indianer, die im Reservat leben, bieten verschiedene Einrichtungen und Gegenstände von touristischen Interesse an, zum Beispiel eine Farm mit grünen Leguanen und indianische Handarbeiten wie Pfeil und Bogen aus Holz, Handtaschen, Netze, Hängematten und Körbe. Das Reservat bietet Wege, auf denen die üppige Vegetation und wildlebenden Tiere beobachtet werden können sowie zwei Aussichtstürme zur Beobachtung von Vögeln, vor allem von Greifvögeln, die im Januar, Februar, Oktober und November nördlich und südlich ziehen, Es wurden bisher insgesamt 12 Greifvogelarten beobachtet, einschließlich Adler, Habichte und Falken. Die Beobachtung von tausenden von Vögeln pro Tag sind ein spektakuläres Erlebnis. Schließlich befindet sich der beeindruckende Wasserfall der Cocles-Flusses im Reservat und kann mit einem örtlichen Führer besucht werden.
INDIANER-GEMEINDE DER YOROUÍN
Yorquín oder Yorkín ist der Name eines Flusses, dessen Oberlauf von der panamaischen Seite des internationalen Parkes La Amistad herkommt. Am oberen Teil des Flusses lebt die Gemeinde der Yorquín-Indianer, wo Einrichtungen es den Besuchern ermöglichen, eine einzigartige Erfahrung zu machen, wobei sie die Schönheit des Flusses genießen und sich dabei integrieren und viel über diese Mustergemeinschaft erfahren, die ihre eigenen Nahrungsmittel anpflanzt und Bananen und Kakao gegen andere Produkte eintauscht. Von hier aus können andere Orte wie der Cerro Buena Vista, heiße Quellen und Wasserfälle besuchte werden. Die Yorquín stellen ebenfalls Handarbeiten her, die als Souvenirs erworben werden können.
Quelle: Inhalt und Bilder vom Fremdenverkehrsamt Costa Rica - www.visitcostarica.com