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SEE MAP

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Die Peten Region & ihre Sehenswürdigkeiten
Ein Paradies für Tierfreunde und Vogelbeobachter
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Die Peten Region
Der Petén ist Guatemalas größter Regierungsbezirk und gleichzeitig der am dünnsten besiedelte. Das Gebiet ist zum größten Teil mit Dschungel bedeckt, in dem eine überwältigende Vielfalt tropischer Vegetation zu finden ist. Man könnte fast von einem lebenden Medizinschrank sprechen, denn die hier zu findenden Pflanzen dienen seit tausenden von Jahren zur Behandlung von Krankheiten und tun dies auch heute. Viele dieser Pflanzen sind heutzutage zum Beispiel Bestandteil von Antibabypillen und Mitteln gegen Durchfall oder Malaria. Das Gebiet ist zudem ein Paradies für Tierfreunde und Vogelbeobachter. Die Wälder sind Heimat von ca. 300 unterschiedlichen Vogelarten, Brüll- und Spinnenaffen, Tukanen, Füchsen, Hirschen, Pumas, wilden Truthähnen, Jaguaren und nicht zu vergessen einer Unmenge an Reptilien.
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Ceibal
Diese archäologische Ausgrabungsstätte liegt 12 Kilometer östlich des Gemeindedistrikts von Sayaxché. Ceibal befindet sich in der Nähe des La Pasión Flusses auf 220 Meter über dem Meeresspiegel. In der spätklassischen Periode war Ceibal eine der größten Siedlungen und verfügte aufgrund seiner idealen Lage über viel Einfluss über das westliche Ufer des Flusses sowie über Handelsaktivitäten, Transport, sowie politische und militärische Aktivitäten. Die ehemalige Siedlung liegt auf dem höchsten Punkt der Umgebung, auf einer kalkhaltigen Gesteinsschicht über 100 Meter über dem Meeresspiegel. Sie verfügt über ein Zeremoniezentrum, das eine Fläche von gut einem Quadratkilometer bedeckt und über drei hohe Hügel verteilt ist, die durch tiefe Schluchten, die zum Fluss führen, voneinander getrennt sind.
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Aguateca
Diese Ausgrabungsstätte ist empfehlenswert für Spezialisten, da es an imposanten Bauwerken fehlt. Andererseits können die an den Stelen zu findenden Hieroglyphen für Kenner der Maya Kultur sehr interessant sein. Darüber hinaus ist die Fahrt zu der Ausgrabungsstätte beeindruckend, da diese nur per Boot zu erreichen ist, wenn das Wasser des Petexbatún Sees tief genug ist.
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Dos Pilas
Dieser Ort befindet sich 17 Kilometer südwestlich des Gemeindebezirks Sayaxché und liegt umgeben von tropischem Regenwald auf 150 Meter über dem Meeresspiegel. 1985 wurde es zum National- und Kulturdenkmal erklärt. Das Jagen, archäologische Forschungsarbeiten, Schürfen nach Mineralien sowie Holzfällen sind in diesem Gebiet verboten. Dos Pilas kann zu Lande und Wasser erreicht werden. Die architektonischen Bauwerke dieser Stätte sind nicht freigelegt worden. Die ca. 42 Hügel, die in einer Ost-West Achse angeordnet sind, verbergen mit Sicherheit unglaubliche Tempel, die noch darauf warten wieder das Tageslicht zu erblicken.
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Uaxactún
Eines der wichtigsten Gebäude der Uaxactún Ausgrabungsstätte, 42 Kilometer von Tikal entfernt, ist das Astronomieobservatorium. Man nimmt an, dass die Maya hier ihr Schreibsystem perfektioniert haben.
Yaxha & Lake Topoxte
Beide Städte wurden auf Inseln in der Yaxhá Lagune erbaut und sind mit dem Festland durch Boulevards und Kanäle verbunden. Yaxhá liegt in ca. 30 Kilometer Entfernung zu Tikal und bietet dem Besucher eine Vielzahl von Plätze und eine Akropolis, die durch einen Boulevard miteinander verbunden sind, der als Sacbés bekannt ist. Die Inschriften lassen darauf schließen, dass es zwischen der frühen klassischen und der spätklassischen Periode bewohnt wurde, was Yaxhá zu einer Stadt der nachklassischen Periode macht. Die in Topoxte zu findenden Gebäude ähneln derer in Tulum, Yucatan/Mexiko.
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Höhlen
Die Peten Region ist voll von Höhlen. Mehr oder weniger alle sind durch Karst entstanden und in einigen sind Hinweise auf Nutzung zu vor-spanischer Zeit zu finden. Die bekanntesten Höhlen sind die Actun Can Höhlen, auch als Schlangenhöhlen bekannt.
Geschützte Gebiete
Die natürlichen Ressourcen der Peten Region werden durch ein System von Nationalparks und Reservaten geschützt, welches dazu dienen soll die Artenvielfalt in diesem Gebiet zu erhalten. Einige der Parks sind einfacher für Besucher zugänglich als andere und verfügen über entsprechende Besuchereinrichtungen. Die am meisten besuchten Parks sind der Tikal Nationalpark, das „Laguna del Tigre-Río Escondido“ Naturreservat, das Cerro Cahuí Biotop, die Naachtún Lagunen und der El Zotz-San Miguel La Palotada Park.
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El Mirador
El Mirador befindet sich 7 Kilometer von der mexikanischen Grenze und ca. 105 Kilometer von Tikal entfernt. Der Zugang zur Ausgrabungsstätte ist schwierig. Durch das weitläufige Gebiet und die ernormen Bauwerke wird El Mirador für eine der wichtigsten Städte der vor-klassischen Spätperiode gehalten. Die Maya Zivilisation erreichte hier zwischen 400 vor und 100 nach Christi ihren Höhepunkt. Momentan finden hier Renovierungsarbeiten statt.
Cancuén
Auch bekannt als die Verlorene Stadt der Maya Welt, wurde 1905 entdeckt. Heutzutage ist es als eine der großartigsten Maya Städte bekannt. Die Stadt liegt am Ufer des Río La Pasión.
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Río Azul
Diese Ausgrabungsstätte befindet sich im hohen Norden des Regierungsbezirks El Petén, ganz in der Nähe der Grenze zu Mexiko und Belize. Während der Trockenzeit kann ein Spaziergang durch die Anlagen um die fünf Stunden dauern. Río Azul hatte seinen Höhepunkt in der späten vorklassischen Periode (250 vor Christi bis 250 n.Ch.). Es war das Verwaltungszentrum einer Region, die sich über ca. 170 Quadratkilometer erstreckt und über 500 Gebäude beinhaltet. Das höchste davon ragt bis 47 Meter in den Himmel empor.
Nakúm
An der Strasse nach Yaxhá gelegen, ca. 25 Kilometer von Tikal entfernt, kann dieser Ort nur in der Trockenzeit besucht werden. Nakúm besteht aus zwei großen Gebäudekomplexen, die durch einen Sacbé (Boulevard) verbunden sind. Einige der Gebäude haben einzigartige gewölbte Kammern und interessante Stelen. Nakúm stammt aus der späten klassischen Periode.
Flüsse und Seen
Eines der bemerkenswertesten Charakteristika der Region ist die große Anzahl an Seen und Flüssen. Der San Pedro, La Pasión, Santa Isabel, Machaquilá, San Juan, Río Azul und El Subín sind lang, fließen langsam dahin und bieten unvergleichliche Ausblicke; die Mehrheit ist befahrbar. Seen gibt es in Hülle und Fülle, wobei die meisten recht klein sind. Viele ziehen sich am geologischen Graben des Arco de la Libertad entlang, wie der Mendoza, San Diego, La Gloria, Larga, Sacpuy, Petén Itzá, Yaxhá See und die Sacnab Lagunen. Andere, wie die Petexbatún und Del Tigre Lagunen liegen abseits des Bogens (arco), sind jedoch Teil der miteinander verbundenen Wasserwege denen wir den großen biologischen Artenreichtum dieser Region zu verdanken haben.
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