Tropical Discovery

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Guatemala

Das Hochland von Guatemala

Kühle, nebelverhangene Berge, farbenfrohe Dörfer & Natur pur


Totonicapan


Der Regierungsbezirk Totonicapan liegt ca. 207 Kilometer von Guatemala City entfernt.
Es ist eine der höchstgelegenen Regionen im Land und somit auch eine der kältesten. Am Rande der Stadt finden Sie den Tanque de los Dragones, einem Brunnen und Becken zum Wäschewaschen, der ins 19. Jahrhundert zurückdatiert und auch heute noch genutzt wird. Hier in der Region gibt es viele Dörfer deren Besuch sich lohnt, wie zum Beispiel:

San Miguel Totonicapán
San Miguel Totonicapán ist die regionale Hauptstadt. Sehenswerte Gebäude sind unter anderem das Gemeindetheater von San Miguel Totonicapán und das Kulturhaus, das ein kleines Museum mit Kunst aus der Zeit vor den Spaniern und der republikanischen Ära sowie ethnografischen Materialien beheimatet. In der Touristeninformation erhalten Sie einen Stadtplan mit den 53 Textil-, Holzspielzeug- und Keramikwerkstätten, die die Stadt zu einem der wichtigsten Kunsthandwerkszentren des Landes machen.

San Francisco El Alto
15 Kilometer von Totonicapán entfernt liegt San Francisco El Alto, das über einen eindrucksvollen Tempel mit einem wunderschönen Altar sowie Wandgemälden, die ins 16. Jahrhundert zurückdatieren, verfügt. Der Markt, der dort jeden Freitag im Freien stattfindet, ist der größte im Hochland von Guatemala. Es ist eine farbenfrohe Angelegenheit mit einem reichen Angebot an Konsumgütern, Haus- und Hoftieren wie z.B. Kühen und Pferden, sowie vielen weiteren Produkten. 19 Kilometer von Totonicapán ist San Andrés Xecul zu finden, das sich einer farbenprächtigen Gemeindekirche rühmen kann, mit einer spektakulären kolonialen Fassade, die die Farben und das Design der regionalen Huipil (Bluse) widerspiegelt. Die lokale Bevölkerung verehrt ebenfalls, wie in vielen anderen Dörfern, den Maximon.

Momostenango
Nur 13 Kilometer von Totonicapán entfernt liegt Momostenango, das bekannt ist für seine Wolltextilien, viele davon qualitativ hochwertige Decken. Hier dient immer noch der 260-tägige Maya Kalender zur Zeitrechnung. Der Name Momostenango bedeutet “Stadt der Altäre”. Ganz in der Nähe befinden sich die Riscos de Momostenango, unregelmäßige Auswaschungen in den Berghängen. Der Hauptmarkttag ist Sonntag.

Quetzaltenango


Der Bezirk umfasst 1951 Quadratkilometer. Das Klima ist kalt in den Berglagen des Hochlands und heiß und feucht im Flachland. Sprachen der Region sind Spanisch, Quiché, und Mam. Die Hauptstadt des Regierungsbezirks, Quetzaltenango, oder Xela wie sie oft von den Einheimischen genannt wird, ist eine wirklich sehenswerte Stadt. Sie liegt in einem großen Tal, umgeben von Hügeln und Vulkanen. Hier werden nach wie vor die alten Traditionen der Quiche Maya gewahrt, deren Stammbaum sich inzwischen mit den kolonialen Geschichte des Landes und dem dynamischen modernen Lebensstil Guatemalas verzweigt. Es ist die zweitgrößte Stadt des Landes im Bezug auf ihre Größe und die industriellen, kulturellen und kommerziellen Aktivitäten, die dort stattfinden. Neben ihrem Unterhaltungswert und Abwechslungsreichtum bietet die Stadt noch weitere interessante Sehenswürdigkeiten:


Centroamérica Park
Der Centroamérica Park im Herzen der Stadt ist auch das Zentrum der sozialen Aktivitäten. Jeden ersten Sonntag im Monat findet hier während der Trockenzeit ein hervorragender Kunsthandwerksmarkt statt. Der Park ist umgeben von einer beeindruckenden Ansammlung unterschiedlicher Gebäude, aus denen besonders die barocke Fassade der Kirche hervorsticht.

Pasaje Enríquez
Direkt vor dem Centroamérica Park gelegen dient es als Verbindungsweg zwischen der 12. und 13. Avenida. Die westliche Wand ist bedeckt mit Graffiti und verfügt über Buntglasfenster. Die Bögen an beiden Eingängen umschließen große schmiedeeiserne Tore.

Espíritu Santo Kathedrale
Diese Kathedrale liegt an der Westseite des Centroamérica Park. Der Komplex beinhaltet zwei Hauptgebäude: die Ruinen der Fassade der Heiligen Geist Pfarrei (1535-1898) und weiter hinten die Kathedrale der Los Altos Diözese, einer Konstruktion, die ins Jahr 1899 zurückdatiert.

Casa de la Cultura
Dieses neoklassische Bauwerk beheimatet das Kulturhaus, oder Casa de la Cultura von Quetzaltenango, eine Bibliothek, ein Archäologie-, Historisches und Naturkundemuseum und das INGUAT Touristeninformationsbüro.

Umgebung von Quetzaltenango


Vulkane
Im Regierungsbezirk Quetzaltenango und nur einen Katzensprung von der Hauptstadt des Bezirks entfernt sind sechs Vulkane, die Ihnen abwechslungsreiche Bergsteigabenteuer bieten: Santa María, Santiaguito, Cerro Quemado, Siete Orejas, Chikabal, und Lancandón. Wanderungen können für jeden Schwierigkeitsgrad organisiert werden und der Blick von den Gipfeln ist beeindruckend. Der Krater des Vulkan Chikabal ist ein heiliger Ort für die Maya und ein mystisches Erlebnis. Blumen und Kerzen zieren den Rand des Kratersees und werden während der Zeremonien von denen zurückgelassen, die dort zum Beten hinkommen. Die sich windenden Stufen in den Krater hinab sind eine Herausforderung, der anstrengende Aufstieg im Anschluss ist nicht für Besucher mit schwachem Herz geeignet.

Vulkanische Kuppeln
Keine wirklichen Vulkane, dennoch bieten diese Erhöhungen in der Nähe von Quetzaltenango reizvolle Ausblicke: Cerro Zunil, Zunilito, El Galápago, und El Baúl.

Ebenen
Quetzaltenango ist berühmt für seine weitläufigen Ebenen. Reich an Geschichte und durchzogen von Flüssen, sind diese hochgelegenen Ebenen klimatisch kühl und landschaftlich wunderschön. Zu den bekanntesten gehören: die Llanos de Urbina, La Ciénaga, El Chirriés, Chiquilajá und La Floresta; die letztere umschließt den Minerva Park und den Municipal Zoo.

Huehuertenago


Dieser Regierungsbezirk liegt 266 Kilometer von Guatemala City entfernt. Das Herz der Stadt und Zentrum der Aktivitäten ist der Central Plaza umgeben vom Rathaus, der kolonialen Kirche und zahlreichen neoklassischen Gebäude. Auf dem Central Plaza befindet sich eine fast 30 Quadratmeter große Reliefkarte der Stadt und Umgebung. Das Gebiet, gefüllt von beeindruckenden landschaftlichen Formationen und hohen Bergen, wird bereits seit unzähligen Jahren von unterschiedlichen Indigena Gruppen bewohnt. Einige der bemerkenswertesten Attraktionen in der Region sind:

Zaculeu Ruinen
Diese archäologische Stätte der Mam Mayas liegt in 4 Kilometer Entfernung von der Hauptstadt des Regierungsbezirks. Wie die meisten Städte aus der späten post-klassischen Ära (1250-1524), ist die Stadt befestigt. Die archäologische Besichtigungsstätte setzt sich zusammen aus einer Reihe an Plätzen, Pyramiden mit Treppen, Tempeln und Ballspielplätzen. Zu damaligen Zeiten unterhielt die Stadt enge Handelsbeziehungen zu Nebaj und Kaminal Juyu. Ihre Kunsthandwerker produzieren wertvolle Jade Figuren. Das Gelände verfügt über ein kleines Museum in dem menschliche Überreste und Keramikgegenstände ausgestellt sind.

Chiantla
Ein Pilgerzentrum, in dessen Tempel das Abbild der Virgen de la Candelaria zu sehen ist, das zwischen 1560 und 1580 gefertigt wurde und in ein filigranes silbernes Gewand gehüllt ist. Die Kirche wurde im frühen 18. Jahrhundert erbaut. Chiantla verfügt über mehrere Werkstätten, die Bronzegegenstände herstellen.

Todos Santos Cuchumatán
Diese Mam Maya Gemeinde liegt auf dem Gipfel der Sierra de los Cuchumatanes, ca. 45 Kilometer von Huehuetenango entfernt. Die Bewohner tragen farbenfrohe Trachten und das Dorf ist bekannt für die traditionellen Aktivitäten, die dort während der alljährlichen Kirmes am 1. November zur Ehrung der Verstorbenen stattfinden. Das Fest beginnt mit einer Zeremonie bei der die Ältesten und die Bruderschaft die Seelen der Verstorbenen anrufen. Am 31.Oktober besingen sie ihre geliebten Vorfahren und bringen diesen Blumen und Essen dar. In der Nacht bereiten sich die Jockeys tanzend und trinkend auf das Skach Koyl (Querfeldeinpferderennen) am nächsten Tag vor. Der Wettkampf findet am 1. November statt und jedes Jahr fallen mehrere Jockeys von ihren Pferden. Das Festival geht anschließend mit Musik und dem Eroberungstanz weiter. Am 2. November, dem Tag der Toten, verabschieden sich die Gläubigen von ihren Ahnen.

Die Los Cuchumatanes Berge
Der Gipfel der Sierra de los Cuchumatanes ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Region. Die Bergkette ist die höchste in Mittelamerika und das dort zu findende Landschaftsbild ist durch die typischen hohen, kargen Plateaus gekennzeichnet. Einige der Plateaus und umliegenden Berge ragen bis über 3600 Meter über dem Meeresspiegel in den Himmel hinauf und bieten fantastische Panoramaausblicke.

Das Hochland von Guatemala: Kühle, nebelverhangene Berge, farbenfrohe Dörfer & Natur pur
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