Die archäologischen Zonen entlang der „Puuc Route“ (Puuc bedeutet Hügel) beinhalten die archäologischen Stätten und Sehenswürdigkeiten von Uxmal, Santa Elena, Kabah, Sayil, X-Lapak, Labná sowie die Grotten von Loltún, Ticul, Oxkutzcab und Mani. An diesen Plätzen können Sie komplett regenerierte Strukturen finden. Weitere Orte sind noch im Ausgrabungsprozess und andere sind immer noch mit Gras, Bäumen und dichter Vegetation bedeckt. Gerade der Wildwuchs sieht aus wie die ersten Entdeckungen der Forscher zum Ende des letzten Jahrhunderts, als sie nach Yukatan kamen. Die Maya bezeichneten eine Reihe von Hügeln mit geringer Höhe sowie einer Kulturzone und einem sehr seltsamen Stil Puuc. Die Ruinen von Uxmal können Sie in einem kurzen Spaziergang vom Hotel Villa Uxmal erreichen und sind außerdem eines der besten Beispiele. Allerdings können Sie in der Nähe auch weitere Zonen im gleichen Stil finden, welche zu dieser Zeit wichtige Städte der Mayas waren.
In einer Region gelegen, die reich an Vegetation und Vogelleben ist, aber auch eine bedeutende archäologische Stätte der Maya in Uxmal ist. Hier wird die Einfachheit der Formen sowie der reiche Schmuck elegant kombiniert. Uxmal liegt 80 Kilometer südlich von Merida, welches die Hauptstadt vom Staat Yukatan ist. Sie erreichen die Stätte über den Highway 261 in etwa einer Stunde.
Übersetzt bedeutet Uxmal "dreimal", welches ein Hinweis auf die Anzahl der Wiederaufbaus der Stadt ist oder mit Hauptkonstruk-tionen erweitert worden ist. Die verschiedenen Bauphasen reflektieren die Vielfalt der Baustile in den Ruinen. Die Bau-konstruktion kombiniert einfache Grundstrukturen mit kunstvollem Mosaik und detaillierte Steinmuster im Obergeschoss. Diese Konstruktionen zeigen die religiöse und politische Bedeutung von jedem Gebäude. Die goldenen Jahre der Maya-Kunst fanden zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert statt. Uxmal, im Herzen der Halbinsel Yukatan, gehört zu den beeindruckendsten Leistungen seiner Zeit.
Die "Orakel Pyramide" ist das Schlüsseldenkmal mit auffallender Reinheit in seinen Linien und dem barocken Erscheinungsbild. Insbesondere wurde es durch die systematische Wiederholung der Chac-Maske, dem Regengott, erschaffen. Weitere Bereiche sind beispielsweise das "Nonnenviereck", der Pelota (Ballspiel) Platz, das "Schildkrötenhaus" und der "Gouverneurs Palast". Die vollständige vorkolumbianische Konstruktion steht noch immer und dies inspiriert, aber auch respektiert die meisterhafte Architektur. Ein beeindruckendes Licht- und Tonschauspiel entzückt die Besucher jede Nacht, welche die grandiosen Ruinen und das geheimnisvolle Gefühl erweitert.
Eintritt zur archäologischen Zone: etwa 110 Pesos/Person
Das Licht- und Tonschauspiel wird um 19:00 oder 20:00 Uhr vorgeführt, Saisonabhängig (zusätzliche Gebühr). Kopfhörer sind in Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch verfügbar.
Santa Elena
Die Einwohner von Santa Elena gehören zu der Gemeinde mit dem gleichen Namen. Die Stadt befindet sich 98 Kilometer südlich von Mérida zwischen den archäologischen Stätten Uxmal und Kabah. Mitte des XIX Jahrhunderts wurde die Gemeinde zu Nohcacab genannt und dieser Maya-Name bedeutet "Große Villa". Nur ein Bekenntnis kann auf einen Platz verweisen, eine großartige Stadt oder auf eine bestimmte Art von Boden bezogen werden, im Sinne von "Fruchtbares schwarzes Land".
Die Kirche
Auf einer natürlichen Erhebung erbaut, wo Beweise zur Gründung einer hispanischen Konstruktion immer noch existieren, stand die Kirche im Stadtzentrum. Der Tempel vom Orden des heiligen Franziskus war offenbar 1779 erbaut worden. Auf der Vorderseite des Tempels finden Sie eine eingebettete Inschrift im Stein, die besagt, dass dies so war. Die Vorhalle und Sakristei ergänzen die Kirchenseite durch die architektonische Anpassung. Das Priesterhaus wurde anschließend zur nördlichen Seite hinzugefügt, so dass der Platz von beiden Konstruktionen in zwei Innenhöfe einteilt wurde.
Kabah
Die Stätte Kabah liegt 23 Kilometer südöstlich von Uxmal entlang des Highways 261, wo Sie nach 16 Kilometer nach rechts abbiegen. Sie wurde als "Gentleman der starken und kräftigen Hände" interpretiert. Die Stadt war immer das Gewissen der Mayas, auch nach der spanischen Eroberung. In alten Texten sind auch die Chilam Balam und Chumayel erwähnt. Aus diesem Grund wird angenommen, dass Kabah in frühen Zeiten eine wichtige Stätte war, ähnlich wie Uxmal.
Labná
Die Stätte Labná liegt 42 Kilometer südöstlich von Uxmal entlang des Highways 261, wo Sie nach 30 Kilometern dem Highway 31 folgen werden. Labná bedeutet "altes oder verlassenes Haus". Diese Stätte ist durch den bekannten Bogen mit seiner bemerkenswerten Perfektion und den feinen Ornamenten berühmt geworden. Dies war wohl der Eingang zu einem eingezäunten Grundstück, welches für große Veranstaltungen oder Feiern genutzt wurde. Die Fassade umfasst eine verbesserte Darstellung von Palmenhäusern und Schlangen. Einige Details sind über die Jahre verloren gegangen, aber die bestehenden Überreste geben den Besuchern eine Vorstellung vom reinen Puuc-Stil. Hier stellen Steinsäulen das Gütesiegel dar.
Sayil
Die Stätte Sayil liegt 33 Kilometer südöstlich von Uxmal entlang des Highways 261, wo Sie nach 34 Kilometer rechts abbiegen. Wörtlich übersetzt bedeutet Sayil "Platz der Arbeiterameise". In der Maya-Sprache wird das Wort "sagen" bei Gesprächen über diese Insektenarten genutzt, welches seine Tage mit dem Schneiden und Herumtragen von Blattteilen verbringt. Im Gegensatz zu den meisten Namen der vorspanischen Stätten, könnte dieser wirklich antik sein. In einem langen Tal erbaut, umgeben von niedrigen, aber manchmal steilen Hügeln, stellt die Lage eine schwierige Perspektive für das menschliche Leben dar. Nicht zu letzt durch die komplette Abwesenheit von Wasser auf der Oberfläche. Aufgrund dieser Situation konstruierten die Mayas eine große Einlagenhöhe oder unterirdische Zisternen, bekannt als "Chultunes", um das Regenwasser zu erfassen und zu speichern.
Die Grotten von Loltún
"Loltun" ist der Name der Mayas und bedeutet "Blumenstein", denn in den Wänden der Grotten sind durchweg Blumen zu finden. Die Grotte liegt südlich vom Staat, wo Beweise männlichen Lebens bereits vor 400 bis 700 Jahren gefunden worden sind. Die Mayas benötigten die Grotten, um sich selbst mit Lehm zu versorgen, um Geschirr herzustellen und ebenso als religiöses Zentrum sowie als Zuflucht nutzten. Eine weitere Tatsache von großem Interesse sind die Höhlenbemalungen: in einer Wand wurden Handabdrücke gefunden, in einer anderen Wand wurden kunstvolle Gemälde gefunden, welche Gesichter und Tiere darstellen.
Ticul "Die Perle des Südens"
Ticul ist eine kleine Stadt, die 85 Kilometer entfernt von Mérida entlang des Highways 184, zwischen den Dörfern Muna und Oxkutzcab, liegt. Ticul stammt vom Wort der Maya "Ti", was soviel wie "dort" bedeutet und "Culi" heißt "aufbauen", daher liegt die Bedeutung in "wurde dort aufgebaut". Die geografische Lage von Ticul ist optimal, da die Stadt direkt an der "Puuc Route" liegt. Dies macht die Stadt zum idealen Ort für einen Stützpunkt und zum Entdecken der archäologischen Stätten, natürlichen Quellen, Grundstücke und architektonisch historischen Gebäude, welche sich südlich vom Staat Yukatan befinden. Die Stadt Ticul ist im Staat von Yukatan für die Schuhherstellung berühmt. Durchweg in der ganzen Stadt werden Sie Fabriken mit Damen-, Reiter- und Kinderschuhen finden, welche von Handwerkern in hervorragender Qualität hergestellt worden sind. Diejenigen die ein bezahlbares Andenken von Yukatan mit nach Hause nehmen möchten, sollten nicht vergessen, eine der Keramikfabriken zu besuchen. Sie befinden sich gleich am Ortseingang der Stadt Ticul und einige Fabriken sind darauf spezialisiert, die Maya-Utensilien nachzubilden. Andere Fabriken sind auf moderne Designs wie Vasen, kleine Frösche, Leguane, Flamingos, Schildkröten, Lichter etc. spezialisiert.
Markt von Oxkutzcab
Der Obstgarten den Staates Oxkutzcab ist eines der dynamischsten Gemeinden auf Yukatan. Die landwirtschaftliche Produktion und der Früchtemarkt sind der Anziehungspunkt in der Region sowie ein wichtiges Merkmal von Oxkutzcab seit der Kolonialzeit. Durch die hervorragende geografische Lage ist dies das Ende der touristischen Rundreisen, die Route vom Convents, und der Anfang einer neuen, der Puuc Route. Heutzutage lebt die Stadt das moderne Leben während zur gleichen Zeit die Hauptmerkmale einer Kleinstadt auf Yukatan erhalten bleiben, seien Sie gutmütig und traditionell.
Mani
Der letzte und wichtigste Punkt der Convent Route ist vielleicht in Mani. Hier werden Sie eine enorme Kirche, ein Kloster und ein Museum mit Erklärungen in Spanisch, Englisch, Französisch und in der Maya-Sprache finden. Hier ordnete Friar Diego de Landa die Verbrennung und Zerstörung von vielen Dokumenten an. Die Religion der Mayas wurde während der franziskanischen Bewegung von deren urtümlichen Religionen zum Christentum verwandelt. 5.000 Abbilder, 13 Altare, 27 Urkunden mit Haut der Hirsche und 197 Töpfe verschiedener Formen und Größen wurden zerstört. Als der große Fehler bemerkt wurden war, fing Friar Diego alles an auf zu schreiben, woran er sich erinnern konnte. Dieses Dokument wurde als "Beziehungen der Dinge auf Yukatan" bezeichnet. Heutzutage ist Mani als religiöse Stätte von großer Bedeutung.
Follow us on: FacebookTwitter | Sign-up to receive our newsletter
Sehenswürdigkeiten rund um das Hotel Villa Uxmal: Archäologie und Natur im Überfluss .
Bitte beachten Sie: Die Informationen auf diesen Seiten wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Alle Angaben sind dennoch ohne Gewähr.